Seelenlesen, visuelle Eingebungen und Aura sehen sind Fähigkeiten, die manche Menschen besitzen, ohne zu wissen, wie sie es gelernt haben.

Hellsehen lernen – So wirst du autodidaktisch zum Hellseher!

 

Gibt es Hellsichtigkeit wirklich?

Bereits in der Schule lernen wir, dass wir Menschen mit 5 Sinnen ausgestattet wurden, die uns das Wahrnehmen unserer Umgebung ermöglichen. Unser Körper erlaubt es uns, zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und zu fühlen. Einige zählen auch den Gleichgewichtssinn als 6. Sinn mit hinzu. Genau wie die anderen, gibt es uns Informationen über die Außenwelt, durch die wir uns orientieren und in einen Bezug zu unserer Umgebung setzen können. Doch spätestens hier endet für die Meisten Menschen das Spektrum unserer Sinneswahrnehmung. Alles weitere verlagern wir im Allgemeinen in das Reich des Mythen und Legenden. Aber ist es wirklich so einfach?

Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlich untersuchten Fällen, bei denen ein Mensch über Wahrnehmungsfähigkeiten verfügt, die weit über unsere Vorstellungskraft hinaus gehen. So gibt es Menschen,deren Gehirn spezielle Querverbindungen schafft, so dass sie Automatisch Farben sehen, wenn sie bestimmte Gerüche, Klänge oder Zahlen wahrnehmen. Wieder andere sind in der Lage Energiemuster und Auren zu sehen. Der Grund, warum wir diese Fähigkeiten als „Übersinnlich“ oder „Übernatürlich“ betrachten ist also nicht, dass es sie nicht gibt, oder dass wir sie nicht kennen würden, sondern dass wir nahezu nichts darüber wissen. Tatsächlich lassen sich die gesamten Erkenntnisse, die unsere Moderne Wissenschaft über die Funktionsweise des menschlichen Nervensystems bislang gewonnen hat, in nur vier Unterrichtsstunden zusammenfassen. Schaut man jedoch ein bisschen über den Tellerrand hinaus und betrachtet beispielsweise die Ureinwohner Australiens, Papua Neuguineas oder Brasiliens, stellt man fest, dass die Menschen hier bereits seit vielen Jahrtausenden ihre mentalen Sinne genauso selbstverständlich einsetzen wie wir unsere physischen. Zu behaupten, Hellsichtigkeit wäre ein Mythos oder eine Form der Zauberei ist also nichts anderes, als wenn jemand das Aufleuchten einer Glühlampe für Magie hält, weil er keine Ahnung hat, wie ein Stromkreislauf funktioniert.

Hellsehen lernen ist nicht schwer. Du musst nur dran bleiben und die Hellsichtigkeit regelmässig trainieren.

Hellsehen lernen ist nicht schwer. Du musst nur dran bleiben und die Hellsichtigkeit regelmässig trainieren.

 

Was genau ist Hellsichtigkeit?

Mensch besitzen, genau wie die meisten Tiere, neben den physischen Sinnen auch sogenannte „mediale“ Sinne. Neben dem Hellsehen gehören auch noch das Hellhören, das Hellfühlen und das Hellwissen in diese Sinneskategorie. Der Hauptunterschied zwischen den physischen und den mentalen Sinnen besteht darin, dass letztere nur das wahrnehmen können, was wirklich und wahrhaftig ist, wohingegen sich die physischen Sinne leicht durch Lügen, Illusionen und Ablenkungen täuschen lassen.

Hellsichtigkeit ist dabei die Fähigkeit, Informationen visuell wahrzunehmen, die man mit dem normalen Sehsinn unserer Augen nicht sehen kann. Wir können damit also hinter den Vorhang des offensichtlichen blicken und den wahren Kern, also die Seele der Dinge und Wesen sehen. Die Art und Weise wie wir diese Informationen durch das Hellehen wahrnehmen, kann dabei sehr unterschiedliche Formen haben, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Grob lassen sich beim Hellsehen die folgenden drei Formen unterscheiden:

 

Aurensehen

Die erste und wahrscheinlich verbreitetste Form der Hellsichtigkeit ist das sogenannte „Aurensehen“, also die Fähigkeit, die energetischen Körper von Lebewesen wahrzunehmen. Solange wir leben, befindet sich Lebensenergie in uns, die nach außen strahlt. Ein Teil dieser Energie lässt sich in Form von Wärme bereits mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen. Ein weiterer wie beispielsweise die elektromagnetische Strahlung unserer Gehirnzellen und unseres Nervensystems lässt sich mit technischen Geräten messen. Und wieder ein weiterer Teil liegt außerhalb des Spektrums, das wir bereits mit physischen Hilfsmitteln wahrnehmen oder sichtbar machen können. Das Aurensehen kann man sich dabei wie eine Art Röntgenblick vorstellen, mit dessen Hilfe man all diese energetischen Frequenzen wahrnehmen kann. Menschen, die diese Fähigkeiten ausgebildet haben, beschreiben ihre Wahrnehmung als eine Art bunten Schein, der von den Wesen in ihrer Umgebung ausgeht. Hat man seinen Blick erst einmal für diese Form der Wahrnehmung geöffnet, beginnt man mit der Zeit Muster und Zusammenhänge zu erkennen, aus denen man dann Informationen ableiten kann. Es ist also ähnlich wie der Prozess, den wir als Kinder durchleben um Sehen zu lernen. Zunächst ist das, was wir mit unseren Augen erkennen nicht mehr als bunte Farben und Formen. Mit der Zeit erkennen wir sie dann als Türen, Bäume, Gesichter und Fernsehapparate. Auf die gleiche Weise werden auch die Aurenfelder mit etwas Übung zu klaren Informationsträgern, die uns genau sagen, was in einem Wesen vor sich geht, wenn es eine bestimmte Kombination an Farben ausstrahlt.

Seelenlesen, visuelle Eingebungen und Aura sehen sind Fähigkeiten, die manche Menschen besitzen, ohne zu wissen, wie sie es gelernt haben.

Seelenlesen, visuelle Eingebungen und Aura sehen sind Fähigkeiten, die manche Menschen besitzen, ohne zu wissen, wie sie es gelernt haben.

Seelenlesen

Die zweite Form der Hellsichtigkeit ist das Seelenlesen. Hierbei ist es in etwa so, als würde eine Art Fernseher im Hintergrund laufen, auf dem man permanent zusätzliche Informationen gezeigt bekommt. Das Gute dabei ist jedoch, dass der Fernsehsender immer nur die Informationen zeigt, die jetzt im Moment benötigt werden. Andernfalls wäre die Informationsflut eher erschlagend als hilfreich, da wir über diese Form der Hellsichtigkeit mit dem Allwissen verbunden sind.

Visionen und visuelle Eingebungen

Die dritte Form des Hellsehens sind visuelle Eingebungen und Visionen, die wir oft als Tagträume kennen. Auch hierbei bekommen wir Informationen, die direkt aus dem Allwissen stammen. Die Botschaften, die wir durch hellsichtige Visionen bekommen sind dabei in der gleichen universellen Sprache gehalten, die uns auch in unseren Träumen, sowie in Hypnosen und bei Meditationsreisen begegnet. Jedes Wesen, dass vollkommen in seinem Gottbewusstsein ist, sich also zu 100% seiner selbst bewusst ist, versteht diese Sprache einwandfrei. Als Menschen befinden wir uns jedoch zumeist in einem unbewussten Zustand in dem wir nicht klar wissen, wer oder was wir eigentlich sind. Aus diesem Grund müssen wir erst wieder lernen, die Bildsprache zu verstehen und zu deuten. Zum Einstieg ist es am leichtesten, wenn man dabei erst einmal in „Behagen“ und „Unbehagen“ unterteilt. Mit der Zeit wird man dann automatisch präziser und erkennt, dass einige Bilder oder Sequenzen wörtlich zu nehmen sind, während andere symbolisch gedacht sind oder dafür sorgen, dass bestimmte Gefühle in einem ausgelöst werden, die es dann zu deuten gilt. Manches bezieht sich auf die Vergangenheit, anderes auf den jetzigen Moment und wieder anderes sind Visionen, die Ereignisse der Zukunft zeigen.

 

Obwohl jeder Mensch grundsätzlich alle Varianten des Hellsehens in sich trägt, gibt es fast immer eine, die einem besser oder schlechter liegt. Es ist wichtig, dies zu wissen, denn oft sind Menschen frustriert, wenn sie sich schwer damit tun, Auren zu erkennen und merken nicht, dass sie das Seelenlesen bereits gut beherrschen, oder anders herum. Wenn es euch gelingt, eine oder sogar zwei oder drei Varianten zu perfektionieren, werdet ihr zu einem Seher, der neben jedem Wesen dessen ursprüngliches, wahres Sein erkennt. Darin liegt eine unglaublich große Kraft, aber auch eine große Verantwortung, die oft zunächst als Bürde empfunden wird. Denn man sieht nun jeden Schmerz, jede Verletzung und jeden Energieraub, ein Wesen in seiner Vergangenheit erlebt hat, so dass man erkennt, wie sehr sein aktuelles Sein von seinem wahren Sein abweicht. Ihr könnt euch wahrscheinlich denken, dass dies in einer Gesellschaft, in der nahezu niemand seiner wahren Bestimmung folgt und jeder gewisse Traumata in sich trägt, nicht immer leicht anzunehmen ist. Doch für einen Heiler liegt gerade in dieser Fähigkeit die größte Stärke.

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Kann man Hellsichtigkeit erlernen?

Die medialen Sinne gehören genauso zu unserer menschlichen Natur wie unsere physischen Sinne. Hellsichtigkeit ist also keine besondere Gabe, die manche Menschen haben und andere nicht. Es ist eine menschliche Grundfähigkeit, genau wie sehen, riechen und schmecken. Der Unterschied ist nur, dass wir diese Fähigkeit in den meisten Fällen niemals trainieren und sie bereits im frühsten Kindesalter verkümmern lassen. Es ist ein bisschen so wie mit dem Malen. Solange wir klein sind, gibt es kaum jemanden, der an einem Stift und einem Zettel vorbei kommt, ohne irgendetwas zu malen. Einige wenige von uns behalten sich diese Begeisterung bei und lernen im Laufe der Zeit neue Techniken hinzu, bis sie zu begnadeten Künstlern werden. Die meisten jedoch geben dieses Hobby kurz nach der Einschulung in die Grundschule auf und fangen nahezu nie wieder damit an. Wenn man sie dann mit 80 bittet, eine Zeichnung zu erstellen, sieht diese noch immer aus wie die eines sechsjährigen Kindes, da man in der Zwischenzeit nichts hinzugelernt hat. Mit unseren medialen Sinnen sieht es sogar noch ein bisschen dramatischer aus. Wir lassen sie nicht nur verkümmern, wir vergraben sie förmlich, so dass wir als Erwachsene häufig nicht einmal mehr den kleinen Teil davon nutzen können, der uns als Kind bereits offen stand. Bezogen auf den Vergleich mit dem Malen könnte man also sagen, dass wir nicht nur aufhören zu üben, wir vergessen auch was Stifte und Papier sind und glauben schließlich nicht einmal mehr daran, dass sie überhaupt existieren. Um Hellsichtigkeit zu erlernen müssen wir also in den meisten Fällen ganz vorne anfangen und zunächst einmal ein Gefühl dafür bekommen, worum es hier eigentlich geht.

Wie kann ich Hellseher werden?

Der Hauptgrund, warum wir unsere medialen Sinne nicht oder nur sehr wenig nutzen können ist, dass wir in der Regel keine Ahnung haben, worauf wir den Fokus legen müssen. Es ist also ein bisschen so, als wollten wir eine neue Sprache lernen von der wir noch kein einziges Wort kennen. Alles was wir von den Worten der anderen wahrnehmen ist ein undefinierter Brei aus Lauten, bei denen wir nirgendwo einen Ansatz finden können, der uns weiter hilft. Bekommen wir hingegen einen Ansatz in Form von einigen Worten, können wir uns darauf fokussieren und so langsam auch andere Worte auseinander clustern, selbst wenn wir diese noch nicht verstehen. Ohne einen Fokuspunkt kommen die medialen Wahrnehmungen also zumeist nicht in unserem Bewusstsein an. Doch selbst wenn sie ankommen, wissen wir in der Regel nichts damit anzufangen, weil wir sie nicht zuordnen können.

Ihr könnt es euch in etwas so vorstellen, wie mit dem Ohrenwackeln. Jeder Mensch hat Muskeln an seinem Ohransatz, mit denen er seine Ohren bewegen kann. Bei den meisten Fällen ist dieser Muskel jedoch so wenig ausgebildet, dass wir nicht einmal ein Gefühl dafür haben, wie wir ihn anspannen könnten. Wenn wir also lernen wollen, mit den Ohren zu wackeln, dann müssen wir als erstes den Fokuspunkt an unserem Kopf finden, der dafür zuständig ist. Haben wir ihn gefunden beginnt das Training damit, sich immer wieder auf diesen Punkt konzentrieren, so dass man nach und nach ein Gefühl dafür bekommt. Nicht anders ist es mit den Übersinnen. Wenn wir sie nutzen wollen, müssen wir zunächst einmal wissen, wo sie sich befinden.

Wo liegt der Fokuspunkt für das Hellsehen?

Der Fokuspunkt für das Hellsehen befindet sich zwischen den Augenbrauen, etwa 1,5cm über der Nasenwurzel und wird oft auch als drittes Auge bezeichnet. Der erste Schritt beim Lernen von Hellsichtigkeit besteht nun also darin, sich immer wieder auf diesen Punkt zu fokussieren. Nicht verkrampft oder angestrengt, sondern locker und entspannt aber aufmerksam und präsent. Legt den Fokus also ebenso auf euer drittes Auge wie ihr euch auf eure Ohren konzentriert, wenn ihr plötzlich ein interessantes Stichwort am Nachbartisch gehört habt und dem Gesprächsverlauf nun folgen wollt. Eure Ohren nehmen dadurch nicht mehr wahr als zuvor und ihr hört auch nicht lauter oder klarer. Aber euer Gehirn behandelt die Informationen, die durch eure Ohren vom Nachbartisch ankommen nun mit höherer Priorität und stellt andere Informationen etwas zurück. Dadurch bekommt ihr nun das Gespräch deutlicher mit als zuvor.

Genau dies wollt ihr auch beim Hellsehen erreichen. Das mediale Sehen funktioniert bereits seit eurer Geburt, doch da ihr ihm niemals eure Aufmerksamkeit gewidmet habt, werden die Informationen als unwichtig eingestuft und hinter allen anderen zurückgestellt. Gebt eurem Gehirn nun also zunächst einmal das Signal, dass ihr diesen Sinneskanal wieder öffnen und nutzen wollt. Mit der Zeit werdet ihr merken, dass ihr langsam ein Gefühl dafür bekommt und dass ihr kurze, intuitive Bilder, die gelegentlich in euch aufflackern, nun bereits dem Hellsehen zuordnen könnt.

Das Hellsehen trainieren

Wie alle anderen Fähigkeiten braucht auch das Hellsehen vor allem Übung und Training. Und auch hier gilt, dass die ersten Schritte in der Regel die schwierigsten sind. Lasst euch also nicht frustrieren oder demotivieren, wenn am Anfang zunächst einmal gar nichts passiert. Stellt euch vor, ihr hättet nie zuvor in eurem Leben eure Arme bewegt und wollt nun plötzlich Gewichtheber werden. Es wird eine Weile dauern, biss ihr in der Lage seit, auch nur das Gewicht eures eigenen Armes zu heben, von zusätzlichen Hanteln einmal ganz zu schweigen. Nicht anders ist es auch beim Hellsehen. Gebt euch selbst Zeit und feiert jeden noch so kleinen Fortschritt. Wenn ihr euer mediales Sehen von 0,001% der Leistungsfähigkeit auf 0,01% steigert, fühlt es sich vielleicht nicht an, als wäre dies viel. Es ist aber dennoch eine Verzehnfachung.

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Im Folgenden haben wir euch einige einfache Übungen zusammengestellt, mit denen ihr euer Hellsichtigkeitstraining sehr gut beginnen könnt. Weitere Übungen findet ihr unter anderen in unserem Buch „Die natürliche Heilkraft der Bäume“ in dem wir uns intensiv mit dem eröffnen und trainieren der physischen und medialen Sinne beschäftigen, um so den Grundstock zu legen um energetisch und schamanisch Heilen zu können.

Die Aura eines Menschen zu sehen, ist eine Begabung, die man auch lernen kann. Wir zeigen euch, wie das funktioniert.

Die Aura eines Menschen zu sehen, ist eine Begabung, die man auch lernen kann. Wir zeigen euch, wie das funktioniert.

Übungen zum Aurensehen

Den eigenen ätherischen Körper sehen

Sucht euch einen ruhigen, angenehmen Platz und stellt euch leicht breitbeinig hin. Hebt dann eine Hand schräg nach oben, spreizt die Finger leicht auseinander und richtet euren Blick ein bis zwei Zentimeter über eure Fingerspitzen. Entspannt dabei die Augen und wechselt in den sogenannten Weitwinkelblick. Das bedeutet, dass ihr keinen bestimmten Punkt fokussiert, sondern alles gleichmäßig wahrnehmt. Legst stattdessen euren inneren Fokus auf das dritte Auge achtet in den nächsten Minuten darauf, was sich an eurer Wahrnehmung verändert. Nach einiger Zeit wird zwischen und über Ihren Fingern ein leichtes, farbiges Schimmern zu sehen sein. Bei einigen ist es rosa, bei anderen hellblau. Dieser sanfte Schleier ist euer ätherischer Körper. Ihr könnt eure Hand nun auch langsam in der Luft hin- und herbewegen. Schaut dabei weiterhin mit entspannten Augen im Weitwinkelblick und achtet auf den Bereich, einige Zentimeter über euren Fingern. Ihr könnt nun sehen, dass eure Hand eine leichte, farbige Spur hinterlässt.

Macht euch aber keine Gedanken, wenn ihr zunächst noch keinen Schimmer erkennen könnt. Weder eure Augen noch eure Aura sind kaputt. Ihr habt eure Aurasichtigkeit nur sehr tief vergraben. Wiederholt diese Übung wann immer ihr euch gerade danach fühlt und bleibt mit Freude bei der Sache. Gerade am Anfang solltet ihr euch dunkle oder schwarze Hintergründe suchen, vor die ihr eure Hand haltet, denn dann wird der Schleier deutlicher und es fällt euch leichter, ihn zu erkennen.

Wenn ihr merkt, dass ihr eine tiefe Blockade im Bezug auf eure Übersinne oder speziell auf das Hellsehen habt, kann es hilfreich sein, mit einem Hypnotiseur oder Schamanen zu Arbeiten, um den inneren Kritiker (Verstand, bzw. „Gegner“) umgehen, um zu erkennen wann der Zugang zu den medialen Sinnen ausgeschaltet wurde. Die wird euch nicht nur dabei helfen, den Zugang wieder frei zu schalten, es kann euch auch sehr viel Aufschluss über eure Seelenthemen geben, um zu erkennen, was euch davon abhält, eure ganze Kraft und euer Potential zu nutzen und vollständig gesung zu sein.

Den ätherischen Körper eines anderen Wesens sehen

Für den Anfang ist es am einfachsten, wenn ihr euch für diese Übung einen menschlichen Partner sucht, der sich vor einen weißen Hintergrund stellt. Ihr selbst sucht euch eine Position etwa drei oder vier Meter von ihm entfernt, so dass ihr ihn mühelos im ganzen sehen könnt. Schaut nun einige Zentimeter über den Kopf des Partners und nutzt dabei wieder den gleichen Blick, wie bei der ersten Übung. Entspannt eure Augen, lasst euren Blick weich werden und wechselt in den unfokussierten Weitwinkelblick. Euer innerer Fokus liegt nun wieder auf eurem dritten Auge. Nun haltet ihr die Augen und den Blick für einige Minuten ruhig. Nach kurzer Zeit werdet ihr den ätherischen Körper als eine Art Schimmern oder Flimmern um den Körper eures Partners herum sehen. Er wirkt wie ein Schatten, der aber nichts mit dem Lichteinfall zu tun hat und entweder gräulich oder leicht farbig ist. Wenn ihr den ätherischen Körper einmal unter diesen Idealbedingungen gesehen habt, könnt ihr üben, ihn auch unter anderen Umständen und bei anderen Wesen zu sehen. Geht immer wieder hinaus in den Wald, sucht euch einen ruhigen Platz und beobachtet die Pflanzen und Tiere in eurem Umkreis mit dem gleichen Blick. Schaut immer mit entspannten, unfokussierten Augen leicht über die Pflanze oder das Tier, konzentriert euch auf euer drittes Auge und achtet auf ein Wabern oder einen Schatten.

Mit dem Aurensehen ist es ein bisschen wie mit dem Lesen. Am Anfang muss man besonders darauf achten, den richtigen Blick einzusetzen, ähnlich wie man in der Grundschule auch einzelne Buchstaben zu Wörtern verbinden muss. Doch mit der Zeit wird es zur Normalität und man erkennt den ätherischen Körper anderer Wesen sofort, so wie man auch die Bedeutung eines Wortes erfasst, wenn man nur einen flüchtigen Blick darauf wirft.

Es gibt einige Übungen, die du nutzen kannst, um das Seelenlesen zu perfektionieren. Hier findet du diese erklärt.

Es gibt einige Übungen, die du nutzen kannst, um das Seelenlesen zu perfektionieren. Hier findet du diese erklärt.

Übung zum Seelenlesen

Alle Beziehungsebenen wahrnehmen

Wenn wir mit einem anderen Wesen in Kommunikation treten, dann entstehen dabei verschiedene Beziehungsebenen. Da gibt es zunächst uns selbst, also das, was in uns stattfindet, während wir mit dem anderen kommunizieren. Dann gibt es den anderen, also das was wir in ihm wahrnehmen können, wärend wir uns unterhalten. Die dritte Ebene ist die Beziehung selbst, also das was zwischen uns stattfindet, bzw. die Kommunikation selbst. Und schließlich gibt es noch die Umgebung, also alles was um uns herum passiert, während wir wir die Kommunikation mit dem anderen aufrecht erhalten.

Auf all diesen Ebenen können wir zum einen über unsere physischen, zum anderen aber auch durch unsere mentalen Sinne Informationen wahrnehmen, die es uns ermöglichen, hinter den Schleier des offensichtlichen tief in die Seele und in die wahre Natur der Dinge, bzw. der Wesen zu blicken. Achtet daher bei euren nächsten Begegnungen und Gesprächen stets auf alle Beziehungsebenen und beobachtet zunächst einmal nur, was ihr mit euren Physischen Sinnen wahrnehmen könnt.

Was passiert rein körperlich mit euch selbst, wenn ihr einen anderen trefft? Wie verhalten sich eure Muskeln? Entspannen oder verkrampfen sie sich? Wie verhalten sich eure Stimme, eure Kreativität, euer Bauch, eure Konzentration, etc. Fühlt ihr euch durch die Unterhaltung gestärkt oder geschwächt, entspannt oder angespannt, beruhigt oder gestresst?

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Achtet dann auf eure Gefühlsebene: Wie geht es euch mit der Begegnung? Seit ihr gerade erfreut, ermüdet, generft, gelangweilt, amüsiert, interessiert, etc.

Anschließend wechselt ihr die Ebene und legt euren Fokus auf den anderen. Was könnt ihr hier wahrnehmen? Ist er gerade entsprannt? Fühlt er sich wohl? Passt seine Mimik und Gestik zu dem, was er sagt? Fühlt es sich authentisch an? Verheimlicht der andere etwas oder ist er wirklich offen zu euch?

Betrachtet dann die Beziehungsebene selbst. Wie sehr fließt die Kommunikation zwischen euch? Ist sie stockend oder gelöst? Gibt es spannungen, versteckte Aggression, Feindseeligkeiten, Zuneigungen, Absichten oder Interessen? Gibt es eine sexuelle Komponente?

Und schließlich legt ihr euren Fokus auf die Umgebung. Wie reagiert eure Umwelt auf die Kommunikation zwischen euch und dem anderen? Reagiert sie überhaupt? Wie verhalten sich Wind, Wetter, Tier, Pflanzen, Umgebungsgeräusche, andere Menshchen, etc.?

Geht diese Ebenen von nun an bei all euren Begegnungen auf diese Weise durch, bis es sich wieder ganz natürlich anfühlt, ein Gespräch auf diese Weise zu betrachten. Nun könnt ihr beginnen, die Ebenen zusammenzulegen und gleichzeitig auf zwei, drei oder alle vier zu achten. Wenn euch auch dieses gut gelingt, beginnt das eigentliche Training der Hellsichtigkeit und des Seelenlesens. Fokussiert euch nun wieder auf das dritte Auge und achtet darauf, was ihr außer den bisherigen Informationen noch wahrnehmen könnt. Sobald ihr ein Gefühl dafür bekommt, könnt ihr nun in der Seele des anderen, aber auch in eurer eigenen Lesen wie in einem Buch. Dabei werdet ihr merken, dass ihr nach einiger Zeit deutlich zielgerichteter auswählt, mit wem ihr Zeit verbringen möchtet und mit wem nicht.

Übung für die Wahrnehmung von Visionen und visuellen Eingebungen

Visuelle Informationen von bekannten Personen erhalten

Mit dieser Übung könnt ihr gewissermaßen den oben beschriebenen Fernseher aktivieren, der euch stets mit Hintergrundinformationen versorgt, die auf der physischen Ebene nicht wahrnehmbar sind. Schreibt euch dazu zunächst die Namen von fünf Freunden oder engen Vertrauten, auf je einen Zettel. Dann lehnt ihr euch an einem entspannten, angenehmen Ort zurück und legt euren inneren Fokuspunkt wieder auf das dritte Auge zwischen euren Augenbrauen. Betrachtet dabei zunächst den ersten Namen auf euren Zetteln und lenkt eure Aufmerksamkeit somit auf diese Person. Ohne etwas erzwingen oder erzeugen zu wollen achtet ihr nun darauf, was für Bilder, Gefühle und Eingebungen in euch entstehen. Bewertet dabei nichts sondern nehmt alles einfach nur wahr und haltet es in kurzen Notizen fest. Anschließend wechselt ihr zum nächsten.

Wenn ihr die Personen das nächste Mal trefft, lest ihr euch eure Notizen zuvor noch einmal durch und überprüft dann im Gespräch, was ihr davon wirklich wiederfinden könnt. Hierbei ist es hilfreich, wenn ihr zunächst einmal Personen auswählt, mit denen ihr offen und ehrlich über alles sprechen könnt. Sobald ihr ein Gefühl dafür habt, was echte Eingebungen und was vom Verstand erzeugte Wünsche, Ideen, Vorurteile und Bewertungen sind, könnt ihr die Übung mit jedem beliebigen anderen Menschen oder Tier wiederholen. Mit der Zeit werdet ihr merken, dass ihr bedeutend mehr über die anderen wisst, als ihr eigentlich wissen dürftet.

Welche Vorteile hat das Hellsehen für mich?

Hellsehen zu lernen ist wie gesagt nicht ganz einfach und kann vor allem am Anfang ein bisschen frustrierend sein. Es ist die Mühe jedoch auf jeden Fall wert, da es euer Leben auf vielfältige Weise bereichern wird:

Sicherheit und Klarheit: Das Hellsehen ermöglicht es euch, die wahre Natur von Dingen und Wesen zu erkennen. Ihr erkennt also sofort, ob es jemand gut oder schlecht mit euch meint, ob seine Absichten ehrlich sind oder ob er etwas verbirgt, ob er authentisch ist oder nicht. Es wird damit unmöglich werden, euch zu belügen und somit fallen viele Ängste, die uns Menschen normalerweise beschäftigen vollkommen weg. Ihr braucht euch keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob euch jemand betrügen, übers Ohr hauen, ausnutzen beklauen oder anderweitig hintergehen will. Ihr kennt die Antwort bereits.

Selbstbestimmtheit: Da ihr stets die wahren Absichten eines Menschen erkennt, wird es nahezu unmöglich, euch zu manipulieren oder euch einen fremden Willen aufzudrängen.

Wirklich hilfreich sein: Ihr wisst nun, was benötigt wird und was andere wirklich brauchen. Dadurch könnt ihr nun wahrlich hilfreich sein und ganz gezielt zum Leben anderer beitragen

Energetisch haushalten: Ihr erkennt nun, was euch gut tut und was nicht, wodurch ihr in der Lage seit, eure eigene Energie deutlich besser einzuteilen. Ihr werdet merken, dass ihr bestimmte Beziehungen vertiefen und intensivieren wollt, während ihr andere vollkommen abbrechen oder so gering wie möglich halten werdet.
Zum Heiler und Schöpfer werden: Je klarer ihr die Dinge sehen und erkennen könnt, desto mehr werdet ihr zum Heiler für euch und andere. Dabei steigt auch eure schöpferische Kraft und ihr könnt euer Leben weitaus zielgerichteter so gestalten, wie ihr es von eurer Seele und von eurem Herzen her wollt.

Erkennen, wer ich wirklich bin: Je mehr ihr im Außen wahrnehmen könnt, desto mehr erkennt ihr auch euch selbst. Ihr werdet also immer klarer sehen, wer ihr seid und was euer Lebensweg ist. Dadurch seit ihr in de Lage, ganz ihr selbst zu werden, euer volles Potential auszuschöpfen, vollkommene Gesundheit und Glückseligkeit zu erlangen und schließlich ins Erwachen zu kommen, also in den Zustand, der in vielen Kulturen als Erleuchtung bezeichnet wird.

Ausbildung zum Hellseher und Heiler

Viele weitere Übungen zum Thema Hellsehen, sowie zur Sinneseröffnung im allgemeinen findet ihr in unserem Buch „Die natürliche Heilkraft der Bäume“. Es ist ein Leitfaden, der sich an der Ausbildung orientiert, die Kinder in Naturvölkern durchlaufen, wenn sie Heiler oder Schamanen werden wollen. Mit Hilfe des Buches seid ihr dann in der Lage, die ersten Schritte auf dem Weg zum Heiler und Selbstheiler zu gehen und euer Fähigkeitenspektrum nicht nur im Bereich des Hellsehens zu erweitern.

Die natürliche Heilkraft der Bäume
12 Bewertungen
Die natürliche Heilkraft der Bäume
Heiko Gärtner und Tobias Krüger lehren in diesem innovativen Ratgeber Techniken, mit denen der Leser die Kraft und Energie der Bäume zur Selbstheilung nutzen kann. Dieses Buch ist ein Wegweiser, wie man die Natur wieder als Mentor, Lehrmeister und Heiler annehmen und so das Prinzip von Gesundheit, Krankheit und Heilung neu verstehen kann.

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