Tag 257: Blindentour

Die Weinberge gehen leider langsam zur Neige und weichen den Orangenplantagen. Orangen sind zwar auch lecker, aber dummerweise noch alle grün und somit nicht essbar. Das letzte Mal, das wir an einem Weinberg vorbeigekommen sind, wurde dieses gerade von einer Gruppe Spanier abgeerntet. Die leckeren Trauben wurden alle auf einen großen Anhänger gekippt um dann in die Weinfabrik gefahren zu werden. Als wir die Bauern fragten, ob wir vielleicht ein paar Trauben haben könnten, schauten sie uns irritiert an und meinten: „ Die kann man nicht essen! Die sind für den Wein! So schmecken sie nicht!“

Dann nahmen sie eine Tüte vom Wagen und gaben uns grüne große Weintrauben, die für den Supermarkt gedacht waren. „Die kann man so essen!“

Wir nahmen sie gerne an, baten aber dennoch darum, auch die anderen probieren zu dürfen und nach längerem Unverständnis gaben sie uns schließlich ein paar mit. Die Wein-Weintrauben waren deutlich leckerer als die anderen und schmeckten süßer und kräftiger. Doch die Einheimischen hatten sie anscheinend noch nie so probiert, denn sie waren wirklich überzeugt davon, dass man sie nicht essen konnte. Wenn sie gesagt hätten, sie seien zu kostbar um sie so zu essen, dann hätten wir das gut verstehen können. Aber das sie wirklich davon überzeugt waren, sie seien ungenießbar, das warf uns schon leicht vom Hocker.

Wie wir so durch die bergige Landschaft stapften, kamen in uns alte Erinnerungen wieder auf. Irgendwie mussten wir an die Zugspitze und an unsere Blindentour von vor zwei Jahren denken.

Blind – Was bedeutet es blind zu sein?

Diese irrwitzige Frage stellten wir uns schon als kleine Jungen. Bei mir drängte sich die Frage mit etwa 7 Jahren in mein Leben. Damals stellte ich zum ersten Mal fest, dass ich Dinge, die sich in einiger Entfernung zu mir befanden, nicht mehr klar erkennen konnte. Damals war ich mit meinen Eltern und mit meiner Schwester im Wald auf einem Trimm-dich-Pfad, zu dem auch eine Tafel gehörte, auf der kleine Ringe mit noch kleineren Öffnungen abgebildet waren. Man sollte sich einige Meter davor stellen und sagen, wo sich die jeweiligen Öffnungen befanden. Meine Eltern und meine Schwester hatten damit kein Problem. Ich jedoch musste feststellen, dass ich es nicht konnte. „Du brauchst wohl eine Brille!“ sagte meine Mutter und hatte damit vollkommen Recht. Doch für mich war die Erkenntnis damals ein Schock. Waren meine Augen wirklich nicht mehr im Stande, klar zu sehen? Was war, wenn es nicht bei dieser Einschränkung blieb? Wenn sie schlechter und schlechter würden und ich irgendwann gar nicht mehr sehen konnte? Der Gedanke traf mich so hart, dass ich weinen musste. Ich versuchte die Erkenntnis zu verdrängen, doch schon weniger Monate später erzählte mir der Augenarzt das gleiche und seither gehörte die Brille zu einem festen Bestandteil meines Lebens.

Bei Heiko kam die Frage aus einem vollkommen anderen Grund auf. Er spielte als Kind oft mit dem blinden Krankenpfleger seines Vaters im Krankenhaus Rummelsberg verstecken. Mit den schnalzenden Fingern konnte ihn der leicht graumelierte Pfleger sofort orten und entdecken. Egal wie gut er sich auch versteckte, der Schall der durch seinen Körper zurück gespiegelt wurde verriet, wo er sich befand. In ihm war die Frage geboren, wie sein blinder Spielpartner ihn ohne Augenlicht so schnell finden konnte.

Viele Jahre später trafen wir beide aufeinander, wurden Freunde, Kollegen und Geschäftspartner und teilten die Leidenschaft für außergewöhnliche Projekte und Ideen. Meine Seeschwäche von damals hatte sich nun bereits zu einer schweren Sehbehinderung von 7,5 Dioptrien entwickelt und seit langem keimte in mir der Wunsch, mich mit dem Thema einmal auf eine ganz andere Art auseinanderzusetzen, als es normalerweise gemacht wird. Je mehr ich mich mit meiner Augenkrankheit auseinandergesetzt hatte, desto mehr wurde mir bewusst, dass die Themen Wahrnehmung und Sehen zentrale Lebensthemen für mich sind. Auch Heiko hatte noch eine offene Rechnung mit seinen Sinnesorganen. Nach zwei Gehörstürzen und einem auf- und abklingenden Tinitusleiden, reifte in ihm der Entschluss, sich von dieser Krankheit loszulösen. Die Frage lautete also: Wie konnten wir eine Tour kreieren, die mir und Heiko eine neue Perspektive und eine Sinneserweiterung schenkt.

Es dauerte nicht mehr als ein Paar Gespräche bei ausgedehnten Spaziergängen durch die Oberpfalz und die Idee der Blindentour war geboren.

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Durch die Vorbereitungsphase wurde uns beiden bewusst, dass wir wieder automatisch ein Abenteuer mit Sinn gewählt hatten. Denn das Thema Sinneswahrnehmung betraf nicht nur uns beide, sondern die ganze Weltbevölkerung. Wenn man bedenkt, dass allein in Deutschland nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) circa 1,2 Millionen Menschen blind sind, kann man bei einer Bevölkerungszahl von 81,7 Millionen nicht mehr von einer Randgruppe sprechen. Hierbei sind noch nicht einmal die Sehbehinderten mit eingerechnet, die ihre Augen nur noch sehr begrenzt nutzen können.

So wollten wir am eigene Leib erfahren, wie barrierefrei Deutschland wirklich ist. Was sind die wahren Probleme der Sehbehinderten und der Blinden? Mit diesem Fragekontext erstellten wir einen genauen und sehr anspruchsvollen Tourplan. Wir wollten sowohl das Alltagsleben als Blinder und Sehbehinderten nachvollziehen, als auch herausfinden, wie viel Lebensabenteuer noch mit solch einer Sinneseinschränkung möglich ist. So ging es uns nicht darum, einzelne Blinde mit besonderen Fähigkeiten vorzustellen, sondern Sehbehinderte mit den unterschiedlichsten Geschichten und Lebensstrategien wahrzunehmen. Es war uns ein Herzensanliegen uns in die Gefühlswelt der Betroffenen einzufühlen. Uns war es wichtig, nicht nur einzelne Schicksale aufzugreifen, um deren Geschichte wiederzugeben. Viel mehr wollten wir durch die Erzählungen noch mehr nachfühlen, was sie gefühlt haben. Aus diesem Grund beschlossen wir für sieben Tage Sehbehindert und für weitere sieben Tage komplett blind zu sein.

Um den Plan in die Tat umzusetzen, suchten wir nach sogenannten Alterssimulationsbrillen, die verschiedene Augenkrankheiten in unterschiedlichen Stadien bis zur gesetzlichen Blindheit nachempfinden. Mit ihrer Hilfe verringerten wir täglich unsere Sehfähigkeit Schrittweise von 20% am ersten auf 2% am siebten Tag. 2% Sehfähigkeit ist die Grenze zur gesetzlichen Blindheit. Wer also nur noch 2% seiner eigentlichen Sehfähigkeit besitzt, gilt als Blind. Als wir diese Phase erreicht hatten, konnten wir die Entscheidung des Gesetzgebers sehr gut nachvollziehen. Farben, Formen, Licht und Schatten waren noch möglich. Doch sehen konnte man das nicht mehr nennen. Dennoch hätten wir nicht erwartet, wie groß der Schritt von diesen 2% zur absoluten Blindheit noch sein würde.

Ab dem achten Tag klebten wir unsere Augen mit Augenpflastern vollständig ab. Ab diesem Moment kamen wir in der Dunkelkammer der Blindheit an. Unsere Gefühlswelt durchlebte die gleichen Schwankungen, wie ein Wellengang auf offener See. So war in einen Moment die See ruhig und ausgeglichen. Doch schon wenige Augenblicken später toste die See der Gefühle und die Wellen der Wut und des Grolls überschlugen sich. Das Gefühlschaos wurde umso intensiver, je mehr die Ohnmacht der Hilflosigkeit eintrat. Jedoch gehörte auch eine Portion Selbstironie und ein großes Päckchen Humor zu unserem Blindendasein. Im Dunkelkaffee erlebten wir durch die blinden Barkeeper, wie wichtig es ist, positiven Humor im Herzen zu tragen. „Wie schaut’s aus, Jungs, wollt ihr einen roten oder einen grünen Strohhalm für euer Getränk?“ fragte er und auch wenn man es nicht sehen konnte, spürten wir das verschmitzte Lächeln auf seinem Gesicht. „Ich hätte gern einen grünen!“ sagte Heiko lachend.

„Sorry!“ erwiderte der Barkeeper, „grün ist leider gerade aus! Dann musst du wohl ohne Strohhalm auskommen!“

„Humor heilt fast jede Wunde!“ Diesen Satz haben wir von vielen Blinden gehört und auch wir haben viele Male erkannt, wie viel Wahrheit in ihm steckt.

Schnell wurde klar, dass wir ohne die Fähigkeit über uns selbst lachen zu können, bereits bei den kleinsten alltäglichen Herausforderungen vor Wut explodieren würden. Nicht die Tatsachen an sich führen zu negativen Gefühlen, sondern die Erwartungshaltung, die wir an uns stellten. So wollten wir Blind genauso gut zurecht kommen, wie sehend. Durch diese Erwartungshaltung kreierten wir uns ein Problem und eine Lebenskrise nach der anderen. Der Blindentrainer, der uns im Umgang mit dem Blindenstab schulte, meinte: „Wenn du die Ausgangssituation nicht annehmen kannst, wirst du an deinen Gefühlen zerbrechen.“ Sobald wir in die Erwartungshaltung eintauchen, so agieren zu müssen, als könnten wir noch sehen, erschaffen wir einen Druck der so schwer auf uns lastet, dass wir die Lernprozesse nicht mit Leichtigkeit und Frohsinn annehmen konnten.

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Besonders schmerzlich war dies für uns, als wir bemerkten, dass wir uns in der Natur, die nicht nur der Ort unserer Berufung, sondern auch unsere eigentliche Heimat war, nicht mehr zurechtfinden konnten. Da standen wir zwei Wildnismentoren und Survivaltrainer, mitten auf einer Wiese voller Wildkräuter und waren so orientierungslos, dass wir uns einer Sache ganz gewahr wurden. Währe dies kein Projekt, sondern eine reale Situation, würden wir ohne jeden Zweifel sterben. Das Gefühl wurde zur Gewissheit, dass es als Sehbehinderter oder Blinder äußerst wichtig ist, einen Klan oder einen Partner um sich zu haben, der auf einen achtet und einen zur Selbstständigkeit anleitet.

Unsere Tour führte uns durch mehrere Städte, auf die Zugspitze, in einen Freizeitpark, zum Bodensee und in den Urwald der Wildnis und der Alltagsherausforderungen. Wenn wir heute von der Tour erzählen, dann empfinden die meisten Zuhörer die Blindbesteigung der Zugspitze als die unglaublichste und waghalsigste Aktion in dieser Zeit. Doch wenn wir alle Erfahrungen dieser 15 Tagen noch einmal für uns selbst reflektieren, dann können wir mit Verlaub behaupten, dass diese Bergbesteigung, die wir selbst ebenso wie jeder andere für unmöglich hielten, sogar noch eine der leichteren Übungen war. Vielmehr sind es die alltäglichen Herausforderungen die einen die äußerste Mutgrenze abverlangen. Das selbstständige Einkaufen stellte sich als unüberwindbare Hürde des Blindseins in unseren Weg. Zwei Tage nachdem wir die Zugspitze sicher wieder verlassen hatten, bestand unsere Aufgabe darin, in der Nürnberger Innenstadt einen Einkaufsbummel anhand eines Einkaufszettels zu machen. Von der Tatsache einmal abgesehen, dass wir unseren Zettel nicht lesen konnten und allein dafür Hilfe brauchten, spürten wir, wie sehr einen die Abhängigkeit von anderen Menschen in die Verzweiflung bringen kann. Rund 1200 Passanten kreuzten unseren Weg, doch keiner reagierte auf unsere Hilfegesuche. Es ist mit Worten nicht auszudrücken, welche Ohnmacht wir in diesen Momenten gefühlt haben. In diesem Augenblick wären wir lieber noch einmal 12 1/2 Stunden die Zugspitze hinauf gekeucht, wenn uns dafür diese Endtäuschung erspart geblieben wäre. Uns wurde Bewusst, das Scham eine Grenze ist, die uns den Erfolg zum selbstständigen Leben verwehrte. Nur wer mit aller Vehemenz und starkem Selbstbewusstsein nach außen tritt, kann auf Hilfe von wenigen einzelnen Passanten hoffen. In unserem Fall klappte es jedoch nur, weil unsere sehende Begleitung, die uns das ganze Projekt über betreute, eine Passantin überredete, uns zu helfen.

Die Königsdisziplin im Blindenalltagssport, ist das jedoch Aufsuchen einer öffentlichen Toilette. Hier warten mehr Gefahren als in einer Schlangengrube. Angefangen vom Verlaufen in der der Toilette, bis hin zum Toilettenpapierkontrollgriff. Auch die Toilettenbürste wird oft zu gut versteckt und klemmt meistens in der Halterung. Das Urinal gleicht dann auch noch dem Waschbecken und den Händetrockner findet man nur bei jedem vierten Anlauf.

Ebenso fatal ist ein reich gedeckter Frühstückstisch, an dem man gemeinsam mit anderen, sehenden Personen sitzt. Kaum hat man sich gemerkt, wo etwas steht, steht es auch schon wieder woanders. Eine Scheibe Käse zu ertasten ist kein großes Problem, doch wenn man dabei erst einmal in die Butter, dann in das Honigglas und schließlich in die Marmelade greift, wird man unweigerlich zum klebrigsten Frühstücker der Welt. Wieder zeigt sich, dass Humor unverzichtbar ist! Er ist das wichtigste Werkzeug wenn man sich als sehender Entwickeln will und wenn man einen Sinn weniger hat, dann braucht man gleich noch mehr davon.

Allem in allem kann man sagen, dass 15 Tage Sehbehinderung die Sichtweise auf unsere Sinnesorgane neu definieren. Gefühlsreisen verändern das Bewusstsein und wir begaben uns auf eine Reise zu unseren verlorensten Gefühlen der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Nach dem Abreißen der Augenpflaster spürten wir ein unerschöpfliches Gefühl von Dankbarkeit, für unser Geschenk des Augenlichts. Man weiß erst was man hat, wenn man es einmal vermisst. Und noch ein Wunsch war in uns geboren. Wie wichtig wäre es für alle Menschen, einmal eine ähnliche Erfahrung zu machen? So wir selbstständig entscheiden, ob wir durch unsere Lebensweise positiv auf die Gesundheit ihres Augenlichts einwirken wollen, oder ob wir durch negative Lebensroutinen das Risiko von Diabetes und anderen Krankheiten erhören wollen, die uns unsere Sehfähigkeit kosten können.

Die leicht verrückte Frau, die uns vor einigen Tagen in der Bar eingeladen hatte, hatte uns bei dieser Gelegenheit zwischen zwei komplett anderen Themen auch von der Stadt Xátiva vorgeschwärmt. Ganz teilen konnten wir ihre Leidenschaft für die Stadt allerdings nicht, aber ich versuche es mal positiv zu formulieren. Es gab einige Ecken, die nicht vollkommen hässlich waren. Es gab sogar einige Menschen, die nicht brüllten und uns nicht anstarrten. Der permanente und unausweichliche Geräuschpegel, der uns sogar bis in die Herberge verfolgte, hatte den Vorteil, dass man jederzeit pfurzen konnte, ohne dass es jemand merkt. Stinken tat es eh schon, da kam es auf ein paar Nebengerüche mehr oder weniger auch nicht mehr an und das ganze hatte etwas sehr entspannendes für unseren Darm.

Es gab aber auch lustige Situationen. So begegneten wir einem Mann, der eine eigenartige, neue Sportart entwickelt hat. Ihr kennt doch diese Rentnergehhilfen, nicht die Alzheimer-Porsche, sondern die Abstützgestelle ohne Räder. Normalerweise dienen sie dazu, dass der Rentner mehr Halt beim Gehen hat. Dieser alte Herr hier nutzte ihn jedoch als Bauchmuskeltrainingsgerät, indem er das Gestell bei jedem Schritt mit seiner beachtlichen Wampe nach vorne schubste und es dann wieder einholte.

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An der Tür zur Herberge wurden wir wieder einmal von zwei Passanten angegafft, die neben uns standen und keinen Ton sagten.

„Komm lass uns schnell reingehen, bevor uns die Arschgeigen noch mit ihren Blicken auffressen!“ kommentierte Heiko die Situation.

Da der Mann eh im Weg herumstand, bat ich ihn auf Spanisch, ob er uns nicht die Tür aufhalten könne. Dann fügte ich an Heiko gewandt auf Deutsch hinzu: „Wenn er da eh schon steht, dann kann er sich ja auch nützlich machen!“

Wir fuhren die Wagen durch die Tür. „Gracias!“ sagte ich dann und entließ unseren unfreiwilligen Portier aus seinem neugewonnenen Job.

„Kein Problem!“ antwortete er auf Deutsch, „Gern geschehen!“

Etwas pikiert verschwand er mit seiner Frau in Richtung Hauptstraße.

„Ups!“ sagte ich, „die waren gar nicht so spanisch, wie wir dachten!“

„Stimmt!“ gab Heiko zurück, „aber sie haben sich genauso verhalten. Da kann das ja keiner ahnen. Und Recht hatten wir ja trotzdem, auch wenn wir dachten, dass sie uns nicht verstehen.“

Schon komisch, wie ehrlich man sein kann, wenn man glaubt, dass man nicht verstanden wird. Warum gelingt uns das sonst so selten?

Spruch des Tages: Blindheit auf Zeit öffnet einem die Augen für das Augenlicht.

 

Höhenmeter: 60 m

Tagesetappe: 8,5 km

Gesamtstrecke: 5097,37 km

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