Weltreisetipps

Keine Grenzen mehr für günstiges Telefonieren

Früher war die Welt des Telefonierens eine komplizierte Sache. Wer seinen Nachbarn anrufen wollte, anstatt ihm über die Hecke hinweg zuzurufen, der konnte das relativ günstig tun. Ein Telefonat mit der Oma in einer anderen Stadt war jedoch ein Ferngespräch und kostete daher deutlich mehr. Ins Ausland zu telefonieren war aus kostentechnischen Gesichtspunkten fast unmöglich. Später kamen dann noch Mobiltelefone dazu und machten die Sache noch etwas komplizierter. Wenn man von einem Anbieter auf ein Telefon eines anderen Anbieters anrief, dann kostete das mehr oder weniger als bei einem dritten und war wieder anders als bei einem vierten. Und von Festnetzen auf Mobilnetze und dann auch noch in ein anderes Land zu telefonieren, ohne dabei vollkommen den Überblick zu verlieren, dafür brauchte man schon einiges an Übung. Im Laufe der Zeit, sind dann die meisten dieser komplexen Regelungen wieder abgeschafft wurden. Ferngespräche gab es nicht mehr und irgendwann war es auch egal, auf welches Netz man wie und wo telefonieren wollte.
Mobiltelefone brachten jedoch auch einige neue Schwierigkeiten mit sich, da man mit ihnen relativ frei herumwandern konnte. Das war zwar auf der einen Seite der große Vorteil der kleinen Geräte, konnte aber auch dazu führen, dass man dabei aus dem Empfangsbereich seines jeweiligen Anbieters herauswanderte. Zunächst bedeutete dies, dass man dann überhaupt keinen Empfang mehr hatte. Das Netz war tot und das Handy damit nutzlos.
Um das zu verhindern hat man das sogenannte Roaming erfunden, was auf Deutsch eigentlich auch schon wieder „Herumwandern“ heißt. Doch diesmal war damit nicht der Telefonierende sondern das Telefonnetz selbst gemeint. Wenn man sich in einem Gebiet befindet, in dem der eigene Netzanbieter kein Netz mehr anbietet, dann sucht sich das Handy automatisch ein anderes Netz und nutzt dies. Dafür fallen in der Regel sogenannte Roaming-Gebühren an, denn schließlich will ja jeder ein Stück vom Kuchen abhaben. Doch auch hier gab es mit der Zeit immer stärkere Annäherungen der einzelnen Mobilfunkanbieter und schon kamen die ersten Angebote, bei denen man innerhalb eines Landes, auch ohne diese Gebühren alle Netze nutzen konnte.



Wer jedoch ins Ausland wollte, oder wer das Pech hatte, so nah an einer Grenze zu wohnen, dass sich sein Handy in das Netz des Nachbarstaates einwählte, der musste jedoch damit rechnen, teure Auslandsgebühren zahlen zu müssen. Da änderte es auch nichts, dass die EU die europäischen Staaten ja eigentlich näher zusammen bringen sollte. Jedenfalls für eine lange Zeit und damit waren die Mobilfunknutzer bei weitem nicht einverstanden. Bei einer Forsa-Studie, die im Juli 2013 durchgeführt wurde kam heraus, dass 62% aller Deutschen, die Kosten fürs Telefonieren im Ausland als deutlich zu hoch empfand. Wenn man bedenkt, das 76% der deutschen Urlauber mindestens ein Mal aus ihrem Urlaub im EU-Ausland vom eigenen Handy nach Hause telefonieren, dann zeigt das, dass hier definitiv ein Handlungsbedarf bestand. Und der erste Vorreiter, der diese Roaminggebühren 60 Jahre nach der Gründung der EU abschaffte, ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Dieser Mobilfunkanbieter, der damit auf den Markt ging und sozusagen den Weg für die anderen ebnete war der Hamburger Mobilfunkdiscounter blau der auch schon zuvor nicht darauf stand, die Dinge unnötig kompliziert zu machen. Mit dem 9-Cent-Einheitstarif wurden zunächst einmal innerhalb Deutschlands alle kostentechnischen Unklarheiten beseitigt. Egal wohin man deutschlandweit telefonieren wollte, es kostete 9 Cent pro Minute oder pro SMS. Und genau dieser Einheitstarif wurde nun auf ganz Europa inklusive der Schweiz ausgeweitet. Damit waren die Roaming-Gebühren dann endgültig passee. Wer aus dem europäischen Ausland oder der Schweiz irgendwo nach Europa telefonieren will, egal ob ins Mobil- oder ins Festnetz und ganz gleich ob es in ein anderes Land, das Land in dem man sich gerade befindet oder Deutschland ist, ein Gespräch kostet immer nur 9 Cent pro Minute. Auch bei SMS und Daten-Roaming muss kein Cent mehr gezahlt werden als innerhalb Deutschlands. Und wer dazu noch im Internet surfen will, der kann das für 23 Cent pro MB tun.



Doch das ist noch nicht alles. Denn für jeden, der die Welt entdecken will, ohne den Kontakt nach außen zu verlieren, gibt es von blau ganz spezielle Urlaubspakete, die man für die Dauer der Reise buchen kann. Dazu gehört zum Beispiel das EU-Sprach-Paket 100 mit dem man für 7 Tage 100 Gesprächsminuten zum Preis von 4,99€ bekommt. Damit telefoniert man dann sogar für weniger als 5 Cent pro Minute. Und wer nicht so gerne telefoniert, dafür sein Smartphone aber lieber zum Surfen benutzt, der kann das gleiche Paket auch als EU-Internet-Paket 100 bekommen. Dabei erhält man dann zum gleichen Preis und für die gleiche Zeit 100MB an Datenvolumen. Nach Ablauf der sieben Tage oder wenn die Minuten, bzw. das Datenvolumen aufgebraucht sind, lassen sie sich einfach und unkompliziert neu buchen.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man nicht mehr dafür bestraft wird, wenn man sich im EU-Ausland anrufen lässt. Denn normalerweise musste man auch dann immer etwas bezahlen, wenn man einen Anruf gar nicht selbst tätigte, sondern nur entgegennahm. Dies ist bei blau nun ebenfalls Geschichte. Es ist also fast, als wäre man noch immer in Deutschland, nur dass man sich jetzt in der EU vollkommen frei bewegen kann. Beispielsweise, um eine Europareise zu Fuß zu machen und sich dabei jedes Land anzuschauen, das unser schöner und abwechslungsreicher Kontinent zu bieten hat. An der Möglichkeit, seinen Freunden und seiner Familie live zu berichten, was man gerade erlebt, fehlt es dank blau jetzt zum Glück nicht mehr. Damit fällt auch endlich die Hemmschwelle weg, dass man durch eine lange Reise, den Kontakt nach Hause verlieren könnte.

Mehr Infos zum Thema günstig Telefonieren im Ausland findet ihr unter www.blau.de

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